Kompost

EINBLICK »Klimainsel Klause« von »Klausenweg«

 

Organisches Material wie Totholz, Holzschnitt, Rasenschnitt, Laub aber auch pflanzliche Küchenabfälle zu kompostieren folgt dem Vorbild der Natur.

Alles was lebt und wächst, kann und sollte dies nicht unendlich lange tun – das Sterben und die Zersetzung zu ursprünglichem Material wie Erde macht Sinn. Hier bietet sich die Chance für genetische Variabilität, die Ausgangsbasis für eine sich stets erneuernde und anpassende lebendige Vielfalt. Außerdem schafft zersetzendes Material einen Lebensraum und eine wichtige Nahrungsgrundlage für Zersetzer-Organismen.

Wichtige Teilnehmer, die man mit bloßem Auge erkennen kann sind zum Beispiel Holzkäfer, Asseln, Regenwürmer oder Springschwänze… für viele Fadenwürmer, Einzeller, Pilze, Hefen und Bakterien brauchen wir jedoch ein Mikroskop. Was wir tatsächlich vor Ort feststellen können ist, dass etwas im Komposthaufen passiert: er sackt ab, dampft gelegentlich – hier entsteht Biowärme. Mikroorganismen sind aktiv und betreiben Fermentation, um Energie zu gewinnen. Diese Fermentation kann man sich auch zu Nutze machen, indem man Pflanzenmaterial unzersetzt und unter Sauerstoffabschluss mit einer speziellen Mikroorganismen-Gemeinschaft sogennanten »effektiven Mikroorganismen« vergärt wie das bei der Herstellung von Terra preta der Fall ist. Aber warum macht man das? Damit organisches Material als Quellkörper bzw. Wasserspeicher zur Verfügung steht und sich außerdem für das Pflanzenwachstum förderliche Symbiose-Mikroorgnismen einnisten können.

Kategorien:

Biologie, Selber machen